Rantevou

Über
Rantevou ist eine traditionelle griechische Taverne auf Naxos mit einem unkomplizierten Angebot: klassische Gerichte, eine zwanglose Atmosphäre und jene einladende Art, die Einheimische und wiederkehrende Gäste immer wieder herführt. Schon der Name selbst – grob übersetzt etwa „Rendezvous“ oder „Treffpunkt“ – deutet die Rolle an, die eine gute Taverne im griechischen Alltag spielt. Dies ist ein Ort zum Hinsetzen, gut Essen und sich Zeit Nehmen.
Mit Koordinaten, die es nahe der Inselmitte von Naxos verorten, liegt Rantevou in Reichweite des Hauptzentrums der Insel, ohne von den belebtesten Touristenmeilen verschluckt zu werden. Es hat sich eine kleine, aber beständige Anhängerschaft erworben, mit fast 500 verzeichneten Check-ins auf seiner Facebook-Präsenz – bescheidene Zahlen, die auf ein wirklich eher lokales Publikum hindeuten als auf einen Touristenbetrieb mit hohem Durchlauf.
Was Sie erwartet
Als traditionelle Taverne folgt die Speisekarte von Rantevou den ausgetretenen Pfaden der griechischen Hausmannskost: gegrilltes Fleisch, frische Salate, in Olivenöl gegarte Gemüsegerichte (ladera) und die Inselklassiker, die Naxos besonders gut beherrscht. Naxos ist bekannt für sein Rind- und Schweinefleisch – das Vieh der Insel grast auf Bergweiden und liefert bemerkenswert gutes Fleisch –, daher lohnt sich hier jedes gegrillte Fleischgericht. Erwarten Sie langsam geschmorte Eintöpfe, Moussaka, frisches Brot und Hauswein, der ohne große Umstände eingeschenkt wird.
Das Ambiente ist eher zwanglos und einladend als herausgeputzt. Dies ist kein Restaurant mit weißen Tischdecken, das auf eine bestimmte Ästhetik schielt; es ist eine arbeitende Taverne, in der das Essen und der Tisch im Mittelpunkt stehen.
Anfahrt
Die Koordinaten (37.1049, 25.3758) verorten Rantevou im weiteren Gebiet von Naxos-Stadt. Wenn Sie in Chora – Naxos-Stadt – wohnen, ist es je nach genauer Unterkunft zu Fuß erreichbar. Die Anfahrt mit dem Auto ist unkompliziert; Parkplätze in und um Naxos-Stadt können in den Hochsommermonaten knapp sein, daher sind eine frühe Ankunft oder der Fußweg von einem nahegelegenen Hotel eine praktische Option. Eigene Parkplätze sind nicht bestätigt, planen Sie also entsprechend.
Lokale Busse vom zentralen KTEL-Busbahnhof in Naxos-Stadt bedienen die umliegenden Viertel und Dörfer regelmäßig, falls Sie nicht selbst fahren möchten.
Beste Reisezeit
Tavernen wie Rantevou sind in der Regel im Juli und August am stärksten frequentiert, wenn die Bevölkerung der Insel mit Sommergästen anschwillt. Für ein ruhigeres Essen und aufmerksameren Service bietet die Nebensaison – Mai, Juni, September und Oktober – die besseren Bedingungen. Abends ist die natürliche Zeit für ein gemütliches Essen; Griechen essen selten vor 20 Uhr zu Abend, und die Küche läuft meist zwischen 20 und 22 Uhr zur Höchstform auf. Auch ein Besuch zur Mittagszeit funktioniert gut, besonders wenn Sie dem abendlichen Ansturm aus dem Weg gehen möchten.
Tipps für den Besuch
- Bestellen Sie das naxiotische Fleisch. Das Rind- und Schweinefleisch der Insel hat einen echten regionalen Ruf – greifen Sie nicht automatisch zu Hähnchen, wenn lokal aufgezogenes Schweinefleisch auf der Karte steht.
- Fragen Sie nach den frisch zubereiteten Gerichten. Griechische Tavernen haben oft eine kurze Liste mit Tagesgerichten, die nicht auf der gedruckten Speisekarte stehen. Fragen Sie, bevor Sie bestellen.
- Bringen Sie Zeit mit. Das Essen in einer Taverne ist in Griechenland von Natur aus gemächlich. Kommen Sie nicht in der Erwartung einer schnellen Abfertigung.
- Prüfen Sie die Saisonzeiten. Kleinere Tavernen auf Naxos schließen mitunter im Winter oder reduzieren ihre Öffnungszeiten außerhalb des Sommers erheblich. Erkundigen Sie sich, bevor Sie sich auf den Weg machen.
- Bargeld ist nützlich. Viele traditionelle Tavernen auf der Insel bevorzugen Bargeld; es lohnt sich, Euro dabeizuhaben.
Was es in der Nähe gibt
Naxos-Stadt (Chora) ist die Hauptsiedlung der Insel und gut erreichbar. Das alte venezianische Kastro-Viertel thront auf dem Hügel über dem Hafen und belohnt einen Spaziergang nach dem Essen. Die Portara – das freistehende Marmortor des unvollendeten Apollon-Tempels – steht auf der Insel Palatia direkt nördlich des Hafens und ist von der Uferpromenade aus in zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Die alte Marktstraße (Papavasiliou) in Chora ist gesäumt von Bäckereien, Feinkostläden, die lokale Käsesorten wie Graviera und Arseniko verkaufen, und kleinen Geschäften, die vor oder nach einer Mahlzeit einen Bummel wert sind.
Standort
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