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Hotelruine Alyko

ruins
Naxos
Hotelruine Alyko - 1
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Über

Die Hotelruine Alyko ist das skelettartige Überbleibsel eines großen Hotelbauprojekts, das nie fertiggestellt wurde. Sie liegt inmitten eines geschützten Zedernwaldes auf der Halbinsel Alyko im südlichen Naxos. Die Betonhülle steht seit Jahrzehnten unvollendet da und wird allmählich von den umliegenden Bäumen und dem Küstengestrüpp zurückerobert.

Was Sie erwartet

Empfangen werden Sie von einem dachlosen, mehrstöckigen Betongebäude — die Wände stehen noch, die Innenräume sind dem Himmel ausgesetzt, und die Korridore sind mit vom Wind angetriebenem Sand und den Wurzeln vordringender Zedern bevölkert. Im Laufe der Jahre haben die Ruinen sich in eine informelle Open-Air-Galerie verwandelt: Lokale und auswärtige Streetart-Künstler haben einen Großteil des Inneren mit Wandmalereien bedeckt und dem Ort einen seltsam zwiespältigen Charakter verliehen — industrieller Verfall überzogen mit leuchtenden Farben.

Die von allen Seiten herandrängenden Zedernbäume sind Teil einer geschützten Naturlandschaft — genau das ist der Grund, warum das Hotel nie fertiggestellt wurde: Der Bau wurde aufgrund von Umweltschutzvorschriften gestoppt, und das Gebäude ist seither im halbfertigen Zustand eingefroren. Beim Durchstreifen des Geländes wechseln Sie zwischen schattigen Waldpfaden und offenen Betonräumen, mit gelegentlichen gerahmten Ausblicken hinunter auf das türkisfarbene Wasser der Bucht von Alyko.

Es gibt keine Zäune, keinen Eintritt und keine offiziellen Einrichtungen. Die Erkundung erfolgt vollständig auf eigene Faust.

Anreise

Von Naxos Town aus fahren Sie auf der Hauptstraße Richtung Süden nach Pyrgaki, vorbei an Vivlos und Kastraki. Die Halbinsel Alyko ist etwa 35 km von Naxos Town entfernt ausgeschildert. Sobald Sie die Zufahrtsstraße zum Strand von Alyko erreichen, liegen die Ruinen etwas zurückversetzt im Zedernwald — durch die Bäume sehen Sie die Betonstruktur, bevor Sie den Parkplatz am Strand erreichen. Ein kurzer Fußmarsch vom Parkplatz bringt Sie zum Gebäude. In diesem Küstenabschnitt gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel, daher ist ein Mietwagen, ein Motorroller oder ein Taxi die praktischste Option.

Tipps für den Besuch

  • Tragen Sie geschlossene Schuhe. Die Böden im Inneren sind uneben — zerbrochener Beton, Sandverwehungen und verstreuter Schutt machen Sandalen zur schlechten Wahl.
  • Kommen Sie morgens oder am späten Nachmittag. Das Zedernblätterdach spendet etwas Schatten, aber die offenen oberen Ebenen sind im Sommer zur Mittagszeit grell von der Sonne beschienen.
  • Kombinieren Sie den Besuch mit dem Strand von Alyko. Der Strand ist nur wenige Gehminuten entfernt und bietet klares, ruhiges Wasser — eine natürliche Ergänzung zu einem Streifzug durch die Ruinen.
  • Achten Sie auf Ihren Tritt auf Treppen. Vorhandene Treppenhäuser sind baulich nicht geprüft. Behandeln Sie die oberen Etagen mit Vorsicht und entscheiden Sie selbst, wie weit Sie erkunden möchten.
  • Fotografie profitiert von bedecktem Licht. Der Kontrast zwischen dem hellen Beton und den dunklen Zedernstämmen wirkt am interessantesten, wenn das Licht weich ist und nicht als direkte Mittagssonne von oben einfällt.

Was es in der Nähe gibt

Der Strand von Alyko selbst ist einer der ruhigeren Sandstreifen an der südwestlichen Küste von Naxos, begrenzt vom selben Zedernwald und im Vergleich zu den weiter nördlich gelegenen Stränden relativ unerschlossen. Die doppelt gebogene Bucht bedeutet, dass Sie unabhängig von der Windrichtung meist einen geschützten Platz finden. Eine kurze Fahrt nach Norden führt Sie zum Strand von Kastraki und noch weiter nördlich nach Plaka — beides längere Sandstreifen mit mehr Einrichtungen. Die kleine Siedlung Alyko verfügt über einige saisonale Tavernen, falls Sie nach der Erkundung etwas zu essen oder ein kühles Getränk benötigen.

Standort

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